Was ist Mounted Games

Mounted Games (engl. „Spiele zu Pferd“) sind ein Mannschaftsreitsport, bei dem Staffelrennen mit erhöhtem Schwirigkeitsgrad durchgeführt werden. Der Wettkamp zwischen den Konkurrenten ist unmittelbar, das heißt bis zu 8 Mannschaften treten gleichzeitig gegeneinander an.

Bei dieser Sportart sind reiterliche und athletische Fähigkeiten gleichermaßen gefordert. Neben Schnelligkeit, Mut und Geschicklichkeit ist auch Teamfähigkeit gefragt. Ein Rennen ist erst zu Ende, wenn der letzte Reiter des Teams die Ziellinie überquert hat. Fehler müssen sofort korrigiert werden, bevor das Rennen fortgesetzt werden darf. Rasche Veränderungen in der Reihenfolge sind unumgänglich.

Obwohl ursprünglich ein reiner Mannschaftssport, werden heute auch Einzel- und Paarwettbewerbe durchgeführt. Mounted Games werden mit ein paar wenigen Ausnahmen nur auf Ponys geritten.

Ein Mounted-Games-Team besteht aus fünf Reitern mit ihren Ponys, wobei pro Spiel immer nur vier Reiter hintereinander zum Einsatz kommen. So hat der Trainer die Möglichkeit, die für das jeweilige Spiel am besten geeigneten Teammitglieder einzusetzen.

Seinen Ursprung hat dieser Sport in Indien, er diente in Friedenszeiten dem Training der Rajputen, das war die Kavallerie der indischen Streitmächte. Im 19. Jahrhundert brachten die Briten diese tollkühne Rennen, die sie Mounted Games nannten, nach Europa.

In den 50er Jahren wurden die Spiele standardisiert und klare Regeln eingeführt. In Englang sind Mounted Games Kult und gelten als Kaderschule der Reiterei.

SEit 1986 werden alljährlich Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen. 24 Nationen sind derzeit Mitglied bei der Internationalen Mounted Games Association.